Schauerliche Orte

Ein Piratennest im Lykischen Gebirge, die Reste des Turms von Babel, die Käfige der Tiere, die im Kolosseum zu Rom kämpfen oder Christen verspeisen sollten – zu allerlei außergewöhnlichen (und manchmal schauerlichen) Orten bringt Martin Zimmermann seine Leser in einem neuen Buch aus dem Verlag C.H. Beck.

Der Professor für Alte Geschichte an der Ludwigs-Maximilians-Universität München führt seine Leser an Die seltsamsten Orte der Antike. Und derer listet er eine ganze Menge auf.

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Dazu gehören unter anderem Antinoopolis – eine Stadt, die der römische Kaiser Hadrian mit der Erinnerung an seinen jugendlichen Geliebten verband. Oder die Gemonische Treppe, auf der Augustus die Leichen seiner „Lieblingsfeinde“ fleddern ließ. Oder Entremont im Keltenland – eine Siedlung, deren Bewohner die Köpfe ihrer Feinde zu einem eigentümlichen Kult verwendeten.

Wer das Buch liest, dem wird klar: So vertraut, wie man gemeinhin meint, ist die Antike den Menschen von heute gar nicht. Manches lässt deinen staunen, manches ist verstörend. Aber das, was der Historiker hier präsentiert, erzählt dennoch viel über das Leben der Leute von damals.

Martin Zimmermann: „Die seltsamsten Orte der Antike. Gespensterhäuser, Hängende Gärten und die Enden der Welt“; Verlag C.H. Beck, München 2018; 336 Seiten mit zehn Illustrationen von Lukas Wossagk; 22,95 Euro (als E-Book 18,99 Euro)

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