Eindrucksvolle Porträts

Der Ursprung liegt in der Straßenkunst. Dort wurde Der trockene Pinsel erstmals eingesetzt – und zwar im damals noch sowjetischen Moskau. Mittlerweile hat sich diese Technik zu einer eigenständigen Kunstform entwickelt. Wie man sie auch als Hobbykünstler für sich einzusetzen vermag, zeigt ein neues Buch aus der Edition Michael Fischer.

Bisher gab es nur relativ wenige Ratgeber in dieser Kunst-Richtung. Und da will Nadja Sasch, die selbst zu denen gehörte, die dieser Technik zum Durchbruch auf Russlands Straßen verhalf, jetzt eine Lücke schließen. Sie findet nämlich: Nichts eignet sich so perfekt zum Porträtieren wie diese Malweise.

Um ihr Wissen weiterzugeben, setzt die Malerin dabei auf Schritt-für-Schritt-Bildfolgen, bei denen man genau nachvollziehen kann, wie solch ein Porträt (oder anderes Bild) entsteht. Nadja Sasch geht nämlich sowohl auf den Ablauf des Malens als auch den Aufbau der Formen ein.

Sie will einen davon überzeugen, daß es im Grunde gar keine Vorzeichnung mit dem Pinsel braucht, sondern nur Mut, es ganz allein mit dem Pinsel zu versuchen. Dann werde das Malen nämlich nicht nur schneller, sondern auch faszinierender. Und zwar sowohl für den Künstler als auch für den, der ihm dabei zuschaut.

Nadja Sasch: „Der trockene Pinsel“; Ratgeber; Edition Michael Fischer, München 2019; 112 Seiten; 19,99 Euro

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