Mit Gedichten durch das Jahr

Frühling, Sommer, Herbst und Winter – sie haben die Poeten schon seit eh und je inspiriert und beflügelt. Nicht zuletzt in deutschen Landen. Gert Westphal liest in einer Neuerscheinung aus dem Hörverlag Lyrik aus den verschiedensten Epochen, die sich rund um den Jahreslauf in der Natur dreht.

Kaum ein großer Lyriker hat dieses Thema ausgelassen. Und so reiht sich in dieser Edition auch ein großer Name an den anderen. Der „König der Vorleser“ rezitiert mit Blick auf Die Jahreszeiten in der deutschen Dichtung Johann Wolfgang von Goethe ebenso wie Friedrich Hölderlin, Nikolaus Lenau und Emanuel Geibel.

Eduard Mörike ist genauso mit von der Partie wie Annette von Droste-Hülshoff, Theodor Fontane begegnet Friedrich Nietzsche, Rainer Maria Rilke findet sich Seit an Seit mit Gottfried Keller. Auch der Minnesänger schlechthin fehlt nicht: Walther von der Vogelweide.

Auch die Prosa kommt neben all den Gedichten zu ihrem Recht – und hier reicht die Palette von Hans Christian Andersen über Heinrich Heine und Adalbert Stifter bis hin zu Kurt Tucholsky.

Kurz zusammengefasst: Minute für Minute ein Hörvergnügen – und das fast fünf Stunden lang.

„Die Jahreszeiten in der deutschen Dichtung“; Lyrik und Prosa als Hörbuch; gelesen von Gert Westphal; Hörverlag, München 2019; 295 Minuten; 20 Euro

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