Maltechnik von der Straße

Eine besondere Maltechnik für Öl auf Aquarellpapier – das ist Der trockene Pinsel. In einem neuen Buch aus der Edition Michael Fischer gibt es wertvolle Tipps dafür.

Nadja Sasch steht einem da Schritt für Schritt zu Seite, erläutert, wie man aus einfachsten Formen wunderbare Gemälde zu entwickeln vermag.

Ihre Wurzel hat diese Technik übrigens in der „Arbat“ – der Fußgängerzone im Herzen von Moskau. Dort zeichneten die Szene-Künstler der sowjetischen 80er-Jahre in Windeseile Porträts von Passanten. Schnell musste es gehen, denn selbst in kommunistischen Zeiten kann man die Eile.

Ursprünglich wurden Bleistift, Kohle oder Pastellkreide verwendet, doch dann kam jemand drauf, den trockenen Pinsel zu verwenden – mit frappierendem Erfolg: Die Passanten waren begeistert.

Nadja Stasch zählte selbst zu diesen Straßenkünstlern, die sich in jenen kargen Jahren eine Perfektion erwarben, die einen heute noch fasziniert. In diesem Buch gibt sie ihr Wissen leicht verständlich und mit großer Empathie für ihre „Schüler“ weiter.

Nadja Sasch: „Der trockene Pinsel“; Edition Michael Fischer, Igling 2019; 112 Seiten; 19,99 Euro

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