Heilkraft vor der Haustür

Pflanzen sind weit mehr als nur Träger chemischer Wirkstoffe, sondern auch eigene Persönlichkeiten. Und daher rühre ihre Heilkraft. Davon ist Wolf-Dieter Storl überzeugt. Und das möchte er in einem Buch aus dem AT Verlag deutlich machen.

Eine große Rolle bei den den Gedanken rund um Heilkräuter und Zauberpflanzen spielt dabei der angelsächsische Kräutersegen aus dem 11. Jahrhundert. Die „grünen Neun“ sind darin ein ganz zentrales Element. Und auf diese neun Pflanzen geht er in diesem Buch ganz ausführlich ein.

Die sind weder exotisch noch außergewöhnlich, sondern wachsen auch in Mitteleuropa quasi vor der Haustür. Intensiv beleuchtet er daher die Eigenschaften von Brennnessel, Beifuß, Gundermann, Geißfuß, Wegerich, Schachtelhalm, Gänseblümchen, Vogelmiere und Löwenzahn. Sie alle sind ganz gewöhnliche Wildkräuter, aus Sicht vieler sogar „Unkräuter“.

Storl wiederum wendet sich ihrer Heilkraft zu und erläutert, warum sie in der Volksmedizin eine so große Rolle spielten. Und er weiß auch allerlei darüber zu berichten, was ihnen in Sagen, Märchen und Aberglauben alles zugeschrieben wurde. Das Ganze wird dann noch durch Rezepte zu den „grünen Neun“ abgerundet.

Wolf-Dieter Storl: „Heilkräuter und Zauberpflanzen“; AT Verlag, Aarau und München 2019; 192 Seiten; 21 Euro

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