Giftige Männer?

Wann ist ein Mann ein Mann?: Auf Herbert Grönemeyers Frage aus dem Jahre 1984 gibt es die verschiedensten Antworten. Um sie kreist auch ein Buch aus dem Dorling Kindersley Verlag, in dem Matthew Taylor und Andrew Smiler einer wesentlich provokanteren Frage nachgehen.

Und die lautet: Ist Männlichkeit toxisch?. Eingegangen wird dabei auf die unterschiedlichen Vorstellungen, die mit dem Mannsein verbunden sind und sich sowohl in traditionellen Rollenbildern als auch in modernen Definitionen widerspiegeln.

Vier Fragen spielen in diesen Überlegungen eine ganz wesentliche Rolle: „Wie wird heute Männlichkeit und die damit verbundenen Verhaltensmuster definiert? Inwiefern kann sie ,toxisch‘, also giftig oder schädlich sein? Was bedeutet es überhaupt, diesem Geschlecht anzugehören? Und warum sind Männer aggressiver als es den Frauen nachgesagt wird?“

Nicht ohne Grund ist dieses Buch Teil der Reihe #dkkontrovers, die sich um die großen Fragen des 21. Jahrhunderts dreht und sich nicht zuletzt an die Lesegewohnheiten junger Leute anpasst. Und deswegen nehmen im Konzept auch zum Teil informative, zum Teil provozierende Abbildungen einen breiten Raum ein, die Impulse zum Nach-Denken geben.

Matthew Taylor (Herausgeber), Andres Smiler: „#dkkontrovers. Ist Männlichkeit toxisch?“; Dorling Kindersley Verlag, München 2020; 144 Seiten; 12,95 Euro

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