Herrlich wie bei Oma

In der Erinnerungen schmeckt es einfach am besten: Dessen waren sich auch Birgit Hamm und Linn Schmidt bewusst und haben für den Verlag Dorling Kindersley ein wunderschönes Kochbuch verfasst.

(Nicht nur) für die beiden spiegelt sich in dieser kulinarischen Nostalgie auch Sehnsucht nach Heimat wider, die in dieser hektischen Zeit leider allzu viele verloren haben. Aber was und wo ist Heimat? Das versuchen die beiden nun auch bei einer Reise durch die Küchen vom Alpenrand zum Nordseestrand, vom Rhein bis zum Spreeewald zu ergründen und liefern hier 80 wohlschmeckende Antworten darauf.

Die Soljanka (zu DDR-Zeiten die beliebteste Suppe überhaupt) gehört ebenso dazu wie der Pichelsteiner Topf, die Schinkenfrikadellen a la Papa Toni, die Kässpätzle aus dem Schwabenland, das echte Wiener Schnitzel (natürlich nur vom Kalb) mit Kartoffel-Gurken-Salat, der bayerische Krustenbraten, die österreichischen Topfenpalatschinken, der schwäbische Kirschenmichel, der Mohnkuchen aus Schleswig-Holstein, der bajuwarische Zwetzschgendatschi, aber auch die eigemachten Gurken aus dem Spreewald oder das selbstgemachte Sauerkraut (am besten natürlich von den Fildern).

Nostalgiker und Fans der legendären „gut bürgerlichen Küche“ werden von all dem gleichermaßen begeistert sein.

Birgit Hamm, Linn Schmidt: „Heimwehküche“; Kochbuch; Dorling Kindersley Verlag, München 2020; 192 Seiten mit über 100 Fotos; 19,95 Euro

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