Suche nach Licht und Kraft

Seit langem ist das Leben der Österreicherin Sonia Emilia Rainbow vom Schamanismus geprägt. Als sie 17 war, begegnete sie einem kolumbianischen Schamanen, der ihren weiteren Weg durchs Leben ganz wesentlich prägte. Ihn schildert sie auch in einem Buch, in dem sich eigene authentische Erfahrung und praktische Anleitung miteinander verbinden.

In ihrer Begegnung mit Don Juan Perez hat sie (so ihr eigenes Bekunden) Der Ruf der Geister zum ersten Mal erreicht. Dass es ihr gelang, mit dessen Hilfe erst einmal alte Wunden zu heilen, machte ihr Mut, durch nicht ganz leichte erste Jahre auf dem Weg zur Schamanin durchzuhalten. Aber in dieser Zeit hatte sie ganz wichtige Erfahrungen gesammelt, die sie nun all denen weitergeben möchte, die offen für die Dinge jenseits der sichtbaren Welt sind.

Da geht es etwa um den Kosmos der Pflanzen, Tiere und kleinen Wesen, der „heilende Kreis des Medizinrads“ wird geschildert, es wird selbstverständlich auch die Verbindung mit dem Reich der Toten und den verstorbenen Ahnen nicht ausgeklammert. Und es wird vermittelt, wie man in Kontakt mit seinem ganz persönlichen Krafttier zu treten vermöge. Bei all dem ist sie überzeugt: „Die Schatten unsrer Seele sind keine inneren Dämonen mehr, wenn die sie erkennen und Wege finden, mit ihnen gemeinsam das Licht scheinen zu lassen.“

Sonia Emilia Rainbow: „Der Ruf der Geister“; Ansata Verlag, München 2021; 332 Seiten; 20 Euro

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