Kochen in Osteuropa

Pizza, Döner, Gyros oder Paella kennt in deutschsprachigen Landen wohl jeder. Die Küche Osteuropas ist hingegen ein weithin unbekanntes kulinarisches Terrain. Tanja Dusy will das in einem neuen Buch aus der Edition Michael Fischer ändern.

Die Italiener schwärmen von der Küche der Mamma, die Deutschen essen am liebsten wie bei Muttern – und bei den Feinschmeckern Osteuropas spielt eben die Matrjoschka die dominierende Rolle. Ganz gleich, ob es sich nun um Russland, Georgien, Armenien, die Ukraine, Weußrussland, Polen, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien oder Slowenien handelt. Überall dorthin lädt die erfolgreiche Kochbuchautorin ihre Leser dieses Buches zu einer kulinarischen Entdeckungsreise ein.

Kleinigkeiten und Snacks wie Hering im Pelzmantel oder Cholodez (hausgemachte Schweinessülze) finden in ihrem Küchen-Kaleidoskop ebenso ihren Platz wie diverse Klösse, Pelmeni mit Fleischfüllung (also eine Art Maultaschen) oder Krautfleckerl. Buchweizen-Pfannkuchen mit Kaviar kann man sich ebenso munden lassen wie den berühmten ungarischen Kartoffelfladen Langos, die Okraschka (eine kalte Sommersuppe) oder Grünborschtsch. Gemüse-Fans kommen beim Letscho, grünen Bohnen mit Ei oder Kohlrouladen ebenso auf ihre Kosten wie Fischfreunde beim Lachs in Dillsauce oder Fleisch-Fans beim Boeuf Stroganoff. Um zum Abschluss wird natürlich Süßes serviert: etwa eine Apfel-Charlottka oder ein Quarkauflauf mit Früchten.

Tanja Dusy: „Matrjoschka“; Kochbuch; Edition Michael Fischer, Igling 2021; 158 Seiten; 22 Euro

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