Jakobsweg per Fahrrad

Der Pilgerweg schlechthin – das ist für viele der Jakobsweg. Obwohl es mehrere davon gibt, entscheiden sich viele für die „klassische“ Variante von den Pyrenäen nach Santiago de Compostela. Den kann man freilich nicht nur per pedes, sondern auch per Velo absolvieren, wie eine Radtourenbuch aus der Bikeline-Reihe eindrucksvoll beweist.

Atemberaubende Landschaften, sehenswerte Städte, verträumte Bergdörfer und Plätze, an denen man einfach mal innehalten und zu sich selbst finden kann – all das vermag man sich auch zu erradeln. Wobei die alte Pilgerweisheit „Der Weg ist das Ziel“ auch für den Jakobs-Radweg gilt. Dieser Führer lotst einen dabei höchst kompetent über die 817 Kilometer vom Start in Saint Jean-Pied de Port bis zum seit Jahrhunderten hoch verehrten Grab des Heiligen Jakobus. Und wer will, kann mit dem excellenten Infomaterial auch noch die restlichen 93 Kilometer bis zum Atlantik in Angriff nehmen: Finisterre galt einst als „das Ende der Welt“ (daher der Name).

Da der eigentliche Pilgerpfad oft für Radler höchst ungünstige Verhältnisse mit Passagen auf Gras oder groben Steinen bereithält, wurden für diesen Führer Ausweichrouten ausgetüftelt, die nicht weit vom Original entfernt liegen, aber auch für „Otto Normalradler“ gut zu befahren sind. Auf und ab geht es indes trotzdem, aber auf die Highlights am Wegesrand muss kein Radler verzichten. Auch dazu enthält dieses herausragende Radtourenbuch jede Menge Wissenswertes.

„Jakobs-Radweg – Von den Pyrenäen nach Santiago de Compostela“; Bikeline-Radtourenbuch; Verlag Esterbauer, Rodingersdorf 2019; 160 Seiten; 15,90 Euro

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